dass Manchester nix mit Sandstrand zu tun haben würde, wussten wir bekanntlich schon vorher. Die Wetteraussichten jedoch waren mehr als vielversprechend, gänzlich anders als damals vor gut 10 Monaten. Bei unserem ersten Aufeinandertreffen im Dezember letzten Jahres war’s ja regnerisch kalt, dafür mächtig mehr Borussen am Start und 60 Minuten Fohlen-Traumfußball. Auch diesmal wurde vor dem Spiel der Rasen gewässert – nix besonderes, sollte man zumindest meinen …

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Was war geschehen ? Das es diesmal nicht so viele Gladbach-Anhänger nach Manchester trieb war bereits durchgesickert und auch verständlich, zumal mit Barca und Celtic zusätzlich zwei Hochkaräter in Sachen Auswärtsfahrten auf uns warten. So gab’s zumindest keine Kartenprobleme, die Hotellandschaft zeigte sich aber recht trotzig und lieferte weniger Kapazitäten, als vermutet.

Auch wir hatten erstmals nur eine Übernachtung eingeplant sind am Spieltag bei entspannten, sonnigen 24 Grad eingeflogen. In einer ersten Amtshandlung haben wir den chef d‘ equipe artig im bunten gay Viertel bei der roten Zora vom New Union abgegeben.

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Wenn man schon mal da war hat das auch seine Vorteile: Man kennt sich bereits aus. Nach einer ersten cubanischen Beratungsrunde im Hotel also wieder ab Richtung Sinclairs Oyster Bar. Die leichten Nebel- bzw. Wasserschwaden auf der Linse hätten uns eigentlich schon zu denken geben müssen.

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Nach anständiger Stärkung dann mal eben durch Chinatown zurück Richtung Hotel. Irgendwie fiel diesmal die Entscheidung, nicht via Fanmarsch die Reise Richtung Etihad Stadion anzutreten. Der lange Weg zum Berner Wankendorf steckte wohl immer noch in den Knochen.

Also erneutes cubanisches Gedeck und dann mal vorsichtig in die Hotelbar vorgewagt. Da stand flamming zombi und long island ice tea auf der Karte. Beim zweiten haben wir dann auf „flamming“ mal selbstlos verzichtet.

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Da grummelt doch was ?! Wie aus dem Nichts – quasi direkt aus Recife importiert – schüttete es Eimer über Eimer. Als geübter WM-Tourist weiß man selbstredend auch mit derartigen Extremsituationen gewinnbringend umzugehen: Ruhe bewahren und nicht ziel- und planlos auf die Straße rennen. Wer ne Uschi mit Kapuze bei hat, schickt natürlich eben diese.

Abwarten, Zombi trinken – abwarten, Tea trinken usw. Bei nachlassendem Regen dann irgendwie ne menschenleere Straßenbahn erwischt. Die fuhr also nur, weil der Fahrer dringend nach Hause musste – eigentlich war der Service eingestellt und Taxi gab’s irgendwie so gar nicht. Zumindest trocken den Scheich-Tempel erreicht und mal Richtung Block-L getrabt.

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Da ereilten uns schon erste Meldungen von Spielverzögerung oder gar Absage. Kurz vor den Toren dann der Stadion-Gong und die Nachricht verfestigte sich – wurde zur traurigen Gewissheit- und nu ? Die Aufgabe des Abends bestand im Folgenden darin, den Termin für die Neuansetzung abzuwarten und dann schnell zuzuschlagen. Die wahrscheinlichste Variante – am nächsten Tag selbe Zeit – wurde schon mal mit Flug- und Hoteldaten provisorisch abgesichert.

Cuba restlos alle, auf zu Spieltag II. Schnell noch mal die Unterkunft umgebucht und wieder … Sinclairs Oyster Bar. Hurra, der Rest vom Dorf ist da. Gute 300 relaxte Fohlenanhänger hatten also auch ihre ursprünglichen Planungen über den Haufen geworfen.

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Im Block – wo Ebert nach Zeitungsangaben wohl jedem die Hand geschüttelt hat (uns nicht) – war trotz des dezimierten Kaders gute Stimmung angesagt, jedenfalls anfänglich. Unorganisierter support, halt wie früher zu legendären Bökelberg Zeiten.

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Beim Elfmeter für die nun wirklich in allen Belangen überlegene Citys keimte die Erinnerung an Sevilla auf. Nix, aber auch gar nix dazugelernt aus dem Freiburg-Desaster.

Fans 1+, Mannschaft 6 … größer konnten die Gegensätze am Fußballabend nicht sein. Letzteres kam auch dadurch zum Ausdruck, daß sich die Spieler nur mal eben kurz in ungewohntem Abstand von deM Block verabschiedet hat. Man, da haben Leute in Bussen übernachtet, im Schwimmbad geduscht und, und, und …

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Jetzt wird’s ergo gegen Bremen schon mal wichtig. Nachdem wir nun zweimal richtig auf die Nuss bekommen haben (.öln führt gegen Gladbach-Bezwinger Freiburg gerade locker 3:0) muss eine weitere Schlappe unbedingt vermieden werden.

Laufen, kämpfen, kämpfen laufen und Zweikämpfe gewinnen – man muss die dreckigen Spiele eben auch mal über den Willen gewinnen. Nachdem gegen Bern und Vizekusen alles so gut anfing, hat man sich schon als Europa’s Herausforderer gesehen: Denkste ! Rücke vor bis auf Los, und schnell 3 Punkte bitte.

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One Thought on “das etwas andere Gastspiel

  1. Majahns on 17. September 2016 at 11:45 said:

    Sollte Yann seinen ersten Ello halten geb ich einen aus

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